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<pre>Trotz einer Traum-Saison haben die Buchmacher ein Team weiterhin nicht auf dem Zettel. Union Berlin empfängt im Heimspiel den kriselnden VfB Stuttgart – und trotzdem winkt eine Quote von 2.05 auf den Heimsieg, die wir uns nicht entgehen lassen können. Ja, die Köpenicker waren zuletzt etwas wankemütig, stehen aber in der Tabelle nach wie vor auf Rang drei.  <p> Mit 46 Punkten sind die Berliner derzeit als Tabellen-Fünfter zwar noch immer direkt für die Gruppenphase qualifiziert, doch dahinter lauern Bremen (45) und Freiburg (44).  <p>  Der müde Auftritt lässt eigentlich nur die Schlussfolgerung zu, dass der Dino der ewigen Abstiegsschlachten allmählich überdrüssig geworden ist; auf der Zielgeraden fehlt es allem Anschein nach an der mentalen Frische, um den tabellarischen Leidensgenossen die Stirn zu bieten. <p> Vor allem vom aus Istanbul geflüchteten Weltmeister erhoffen sich die Schwaben sofortige Hilfe. Wir Wettfreunde sind gespannt, ob der im Herbst von Heimweh geplagte Ur-Dortmunder diese auch auf Anhieb leisten kann. <p>  Vor allem die Brust der Berliner ist inzwischen nämlich deutlich kleiner geworden. Kein Wunder, hatte es für den Hauptstadt-Klub zuletzt doch erstmals in dieser Saison zwei Niederlagen am Stück gesetzt.  </pre>


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<pre>Hierfür müssten im offiziellen Topspiel zunächst einmal beide beteiligten Mannschaften weiter an ihren bisherigen (Misserfolgs-)Serien feilen:  <p> Im Gegensatz zu den beiden Kellerkindern ist Hannover auch noch etwas heimstärker.  <p>  Und Maik Walpurgis? Der hat weiterhin nur ein großes Ziel vor Augen: den Klassenerhalt. „Dafür kämpfen und arbeiten wir weiterhin mit hoher Intensität“, kündigte der FCI-Coach bereits unmittelbar nach dem jüngsten Dreier an. <p> Dies gilt aber freilich nur, wenn die Borussia zuvor noch die nicht unkomplizierte Wolfsburger Hürde nimmt. <p>  Letztlich war es den Wölfen sogar erst nach dem zweiten Treffer gelungen, sämtliche Versagensängste abzustreifen; nachdem sich der nahende Dreier bereits überdeutlich abzuzeichnen begann, gewannen dann auch die fußballerischen Elemente zunehmend an Gewicht.  </pre> 


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<pre> Zwar wirkt es etwas übertrieben, nach den jüngsten Siegen gegen Wolfsburg und Frankfurt sowie den Punktgewinnen gegen Augsburg und Köln bereits von einem Höhenflug zu sprechen; für die Verhältnisse des Karnevalsvereins ist diese Serie dennoch ein kleiner Quantensprung.  <p> Beim Großteil der anstehenden Partien lässt sich vorab schließlich keine glasklare Tendenz erkennen, ob das jeweilige Duell nun eher zum Schützenfest — oder zum Rohrkrepierer taugt.  <p>  Kommen wir zum Team der Stunde: Mainz 05 gastiert beim VfL Wolfsburg! Und wer Bayern drei Tore schießen kann, kann das wohl auch in Wolfsburg. Das Team von Bo Svensson ist seit zehn Spielen ungeschlagen und feierte inklusive dem Sensationssieg gegen Bayern sechs Siege bei vier Remis. Dabei spart der Verein aus der Karnevalsstadt nicht mit Toren. In drei der letzten vier Spiele fielen Über 2,5 Tore. <p>  Nachdem die Hertha auf das Seuchenjahr 2014 (31 Punkte) ein richtig starkes Kalenderjahr 2015 (49 Punkte) folgen ließ, scheint seit der letzten Winterpause wieder der Wurm in die Auftritte der Blau-Weißen zurückgelehrt zu sein. <p>  Dass der FC Köln nach wie vor in der oberen Tabellenhälfte logiert, täuscht nur bedingt über die noch immer vorhandenen Risiken hinweg: Die nun zum Tanz bittende TSG aus Hoffenheim hat vor dem direkten Duell schließlich gerade einmal einen Rückstand von sechs Zählern wettzumachen.  </pre>


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<pre> Video: Labbadia ist beim HSV seit dem Wochenende offiziell Geschichte. Nun soll Markus Gisdol die Kastanien aus dem Feuer holen. (Quelle: YouTube/SPOX)  <p> Angesichts solcher Resultate sind sich die Wettfreunde keineswegs sicher, ob die Hertha alsbald wieder das hohe Niveau des vergangenen Herbstes erreicht — eine noch größere Ungewissheit schwingt jedoch freilich vor dem Saisonstart des VfB Stuttgart mit.   <p> Nachdem der Werkself jedoch bereits die wohldosierte Abwehrarbeit der Berliner ungewohnte Probleme machte, steht nun auch im Norden das Bohren dicker Bretter an — immerhin ist damit zu rechnen, dass sich der HSV erneut an der jüngst in Dortmund erprobten Defensivstrategie versucht. <p>  Ich beginne zunächst mit der Partie zwischen Heidenheim und Union Berlin. Die Hausherren haben schon 13 Gegentore kassiert, zuletzt kamen beim 1:4 gegen Bayer Leverkusen wieder einige hinzu.  <p> In welche Richtung es heuer gehen wird, steht zwar noch in den Sternen, die Gefahr, dass sich Hamburg und der FCA früher oder später abermals im Tabellenkeller wiederfinden, besteht jedoch durchaus.  </pre>


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<pre> – Sportdirektor Michael Zorc tat ein bisschen so, als hätte sich Aubameyang vor dem Rückrundenstart seine erste persönliche Verfehlung gestattet.  <p> Das 1:1-Unentschieden in Augsburg war zu wenig, um den Anschluss an die obere Tabellenhälfte zu halten. Allerdings ist der Rückstand auch noch nicht so groß, dass er nicht aufgeholt werden könnte. Nach einer harten Saison mit der Zusatzbelastung Europa League fehlt der Hertha aktuell der letzte Punch.  <p>  Dabei scheint es ja eigentlich gar nicht so abwegig zu sein, dass der aktuell beste Torschütze und Scorer der Liga auch an diesem Samstag wieder sein derzeitiges Können zeigt. <p>  Das ergänzend prognostizierte 1:1 im Sonntagsspiel zwischen Union Berlin und den Gladbacher Fohlen scheint sich derweil bereits aus der jüngeren Historie zu ergeben:  <p> Ging den Klubs aus Paderborn, Braunschweig, fürth oder Düsseldorf in den vergangenen Jahren vor allem in der zweiten Saisonhälfte die Puste aus, machen derzeit auch die aktuellen Neulinge die Erfahrung, dass so eine Spielzeit in der Bundesliga auf die Dauer ganz schön schlauchen kann.  </pre>


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